~The World Is Coming Down~~Tanz auf meinem Grabstein Baby~ http://naniki.myblog.de/

  Startseite
  Über...
  Archiv
  Kurzgeschichten
  Grüße
  Gedichte
  in meinem Hirn [...]
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Links
   Dilbi
   Konrad :3
   Misha
   Ich ^^
   Shädöff



~Keep on Swimming~

http://myblog.de/nanisan

Gratis bloggen bei
myblog.de





Stille

Ich sitze jetzt in meinem Zimmer und sehe zu , wie millionen kleiner Regentropfen in die Pfützen eintauchen oder auf der Straße aufschlagen. Die Leute haben ihre Regenschirme aufgespannt. Es sind nicht viele, aber die die ich seh, laufen wie in Zeitlupe an dem Haus vorbei. Die Wolken sind noch schwer und grau, aber ich glaube ein kleines Stück Himmel am Horizont auszumachen. An den Blättern der Birke vor dem Haus tropft das Wasser langsam herunter. Jeder Tropfen hat seine eigene Geschichte, seine eigene Reise hinter sich und wenn ich es nicht besser wüsste würde ich sagen, dass ich jede kenne.

Mir kommt es vor als würde die Zeit viel langsamer laufen oder gar still stehen.

Zu dieser Stimmung passt auch, dass es im Zimmer ungewohnt warm ist. Ich höre das leise Ticken der Tasten des Laptops und die Musik die aus dem anderen Zimmer kommt. Es ist Savage Garden.

Ich bekomme jedes noch so kleine Geräusch mit. Das leise Klappern der Teller die meine Oma aus der Geschirrspüle räumt, das Knarren einer Tür die nicht ganz eingerastet ist...

Der Regen hat inzwischen wieder aufgehört und die Schirme werden geschlossen. HInter dem Haus seh ich einen Regenbogen. Nicht sehr farbenfroh, hat aber seine Ausstrahlung nicht verloren.

Der Wind frischt ein wenig auf und die Äste der Birken und Ahornbäume wiegen sich in ihm. Es sieht aus wie ein Herbsttag, nur die Blattfarbe ist anders....

Kadda 12.7.2000



Die Krähe



Die Krähe

Ein Tier voll Hass und Verachtung

Sie beobachtet Euch!

Mit ihren schwarzen Augen

blickt sie tief in Eure Seelen

Passt auf sie auf

Doch ihr bemerkt es nicht

verschließt Eure Augen davor

Doch sie findet Euch

egal was Ihr macht, wo Ihr seid

erfüllt Euch mit Hass

lässt die Seelen werden zu Stein

Ihr werdet Marionettten in einem bösen Spiel!

Ihr werdet euch wünschen

dass Ihr befreit werdet

von dieser Qual

die es mit sich bringt

Doch Ihr werdet nicht erlöst

Ihr werdet für immer leiden!



Kadda irgendwann 2001

The Moon



The Moon



was shining, the



night was cold, I



went down the street



and saw a girl, it was



pale and had dark eyes



which looked at me cold



as ice. I shouted loudly:



"What do you want?" She



looked at me and said



"You wont get away from me"



Kadda um 02/03.2003







The Shadow



wanna do all 4 u



i'll die 4 u



i live 4 u



U are the only thing



which holds me back



from struggeling



and hanging on the ceiling



but behind me



there is a shadow



watchin' me all the time



he's forcing me



2 leave u



it's terrible



is it real?



Let us be 2 gether



the shadow is here



but there's nothing



it can do



because, with u



i'm dead and



u know



it's all



what I want



(the Shadow)





Katha,06.05.2003






Geh



Lass mich endlich ALLEIN

Siehst Du denn nicht, dass jede Minute mit Dir schmerzt?

Verstehst Du denn nciht, dass ich nicht mehr kann?

Es brennt so sehr

Jedes mal

Sobald Du näher kommst fühle ich wie es

mich innerlich zu zerreissen versucht.

Ich leide

Ich leide schon beim Gedanken an Dich

Es zerfetzt mich

Meine Seele zerbricht

Tausend Scherben zieren den Boden meiner Selbst

Und wer ist daran Schuld?

Du bist es !

Du bist der Einzige dem dies möglich war

Und Du hast es getan



~Ohne Vorwahrnung~

~Oh es schmerzt so sehr~



Einfach so, ich habe Dir nie einen Grund gegeben

Und trotzdem endet es so

Ich ertrage diese schmerzen nicht mehr

Komm nicht näher

Zerstöre nicht noch mehr von mir



~Höllische Qualen~



Bleib mir fern, geh fort

Ih habe Angst, Deinetwegen zu zerspringen

Und dabei hast Du mein Wichtigstes zerstört

Beraube mich nicht auch noch meiner Selbst

Tritt nicht auf die Scherben, lass sie nicht noch mehr zersplitten

Oh ich bitte Dich, verschwinde endlich!

Ich will nicht noch mehr leiden

.

.

.

.

(Ich wollte doch nur helfen)



Kadda 2003



For Somebody



Es gab eine Zeit, in der ich dachte es könnte nicht schöner sein, nichts könnte mir die Suppe versalzen und irgendetwas ändern. Zwar war auch diese Zeit voller Höhen und Tiefen, aber dann warst Du wieder da, wie aus heiterem Himmel hast Du mich überfallen. Einfach so, ohne besonderen Grund, warst Du in dieser Idylle.



Wie zwei gemütliche Tiere waren wir da und fühlten uns wohl, unsere Begegnungen waren zwar nicht sehr oft, da der Weg zueinander beschwerlich war, aber wir überstanden es. Dann plötzlich tauchtest Du auf, warst auf einmal einfach da. Dann begann ich zu entdecken, dass das Tier von dem ich die ganze Zeit dachte, dass ich es wäre ein ganz anderes war, ein viel emotionsvolleres, wilderes. Ich hatte nur verdrängt was ich eigentlich wollte. Ich bin jemand gewesen, der in einer Illusion gelebt hatte und sich dort wohlfühlte, dann hast Du mich heraus geführt, mir gezeigt was wirklich los ist, erst habe ich nur gestaunt und dich bestaunt, wie Du so sein kannst, dann habe ich mich näher zu Dir hingezogen gefühlt und es wuchs etwas in mir, eine Art Traum. Ein Traum von uns beiden. Und Du hast Erinnerungen aufleben lassen, Dinge die ich ganz hinten in mein Gedächtnis gepackt hatte und lange nicht hervor geholt habe, vielleicht weil ich Angst hatte, dass diese Scheinwelt zerstört werden würde.



Wir sahen uns, es brach aus, etwas, was unter den normalen Menschen als „liebe“ geschimpft wird. Ich wollte es nicht glauben, auch diesmal habe ich es einfach verdrängt, weil ich mir dachte, dass es nicht gut sei, diese Gefühle für Dich zu hegen. Ich habe versucht sie zurück zu drängen, jeden Tag und immer länger, doch je mehr ich nun versuche einen Abstand zu gewinnen der mich einigermaßen mit freier Luft versorgen kann, desto mehr muss ich daran denken wie es mit Dir wäre. Doch dann fällt mir immer wieder ein, dass ich diese Zeit die im Moment ist, dass ich die nicht mit Dir verbringen kann, aus diversen Gründen, und dann weiß ich auch, dass diese Gedanken und deren Verwirklichung nicht nur von mir abhängen sondern auch von Dir, das vergesse ich nur zu gerne.



Wir sind füreinander geschaffen und zum scheitern verurteilt, welches Ergebnis sich herausstellt ist noch unklar, ich weiß nur, dass meine Gefühle von tag zu Tag mehr werden und ich Angst habe, dass ich Dich einengen könnte, das will ich nicht, und dann denke ich mir, dass es am besten wäre wenn ich Dich vergesse, aber Liebe kann man nicht einfach vergessen, so habe ich es mir zum Ziel gemacht, dass ich alles hinnehme, und das ein Bild von Dir an meiner Wand hängt, als eine Art Ziel, sollte ich es nicht erreichen, sollten wir uns gegenseitig nicht erreichen ist es zwar sinnlos, aber wenn ich daran denke wie es mit Dir war, bin ich immer so glücklich, das wird sich auch nicht ändern,( nur die Sehnsucht wird größer.



Ich werde auf meinem buntbemalten Baum, im Inneren schwarz wie die nacht warten, warten, so schwer es auch sein mag, ich bin davon überzeugt, dass ich es schaffe, also werde ich warten, bis Du irgendwann zu mir kommst und sei es im Tod.



Katha, 28.08.2003








Lass mich



lass mich schreien lass mich kreischen lass mich einfach wütend sein

lass mich töten lass mich zerstören lass mich einfach bluten

lass mich böse lass mich mies lass mich einfach grausam sein

lass mich zerreisen lass mich schmeißen lass mich einfach untergehen

lass mich brüllen lass mich meine ganze Wut freisetzen lass mich einfach ich sein





Katha , 15.09.2003








Ohne Titel



Einst schienen die Himmel rot erleuchtet

Was war geschehen

Jemand drängte sich nach vorn

Durch die graue Menge aus fast leblosen Körpern

Sie klagten laut

Doch dies wurde nicht wahrgenommen

Ein Weg wurde sich durch die Masse gebahnt

Als ER sein Ziel erreichte sah er die lodernden Flammen

Ein Blick nach hinten

Dann wandte er sich wieder nach vorn

Wo war diese Menge von Leibern

Sie waren verschwunden

Hinter IHM ragte nur noch eine Landschaft verbrannten Bodens

ER seufzte

Mit dem Blick in die Flammen beugte er sich nach vorn

Auf dem Boden lag etwas

ER hob es auf, ging weiter

Als ER die Flammen erreichte breitete er seine Arme aus

Das Feuer empfing ihn

ER sah einen Schatten

Nun warf ER seinen Fund zu der Person

SIE leuchtete plötzlich

Die Gestalt veränderte sich

ER schütze seine Augen vor dem hellen Licht

Dann kam die Person auf IHN zu

Streckte die Arme aus

ER hielt IHR eine Hand entgegen

Dann nahm ER SIE mit aus dem Feuer heraus

Das Feuer erlosch

Das Klagen wurde erhört

ES stand auf

Breitete Schwingen aus

Der Himmel wurde blau

Der verbrannte Boden war voller Leben

Die Körper standen auf

Sie gingen fort

Nur die 3 waren noch da

ER und SIE verschmolzen und verschwanden

ES hatte alle gerettet

Doch nun war ES allein





Katha,26.10.2003









Erinnerst Du Dich



Erinnerst Du Dich?

An unsere Zeit, lang vergangen



Es war wie der Himmel

Der Himmel auf Erden



Doch etwas trübte diesen Schein

Schein dass alles gut war



Es tat weh, Dich so zu sehen

Als Du einen Tag zu mir kamst



Verletzt wie sonst nie

Fertig mit der Welt



Ich hab Dich angesehen

Mein Herz verkrampfte sich



Ich wollte Dich nicht so leiden sehen

Nicht jetzt, niemals



Es tat mir leid

Aber ich wusste keinen Ausweg



Ich wollte Dir helfen

Aber ich hatte Angst



Angst Dir noch mehr weh zu tun

Angst Dich zu verlieren



Unsere Zeit war vorbei

Wir würden nie wie früher werden



Du hattest aufgegeben

Und ich konnte Dich nicht zum zurückkommen bewegen



Seit es passiert ist

Bin auch ich nicht mehr wie vorher



Ich will Dich zurückholen

Es gelingt mir nicht



Mein Kopf zersprang

Als ich merkte dass ich Dir nicht helfen konnte



Ich kenne Deine Gründe nicht

Ich will nur dass Du wieder kommst



Komm wieder, bitte

Ich vermisse Dich so



Ich will nicht mehr ohne Dich sein

Ich kann das nicht mehr



Vertraue mir bitte

Glaube mir, ich möchte alles für Dich tun



Dies ist mein letzter Aufruf

Du bist das einzige was mich zurückholen kann



Ohne Dich bin ich ein nichts,

ich habe keinen Grund weiterzumachen



Sei offen zu mir

Ich weiß wir können es zusammen schaffen





Katha, 14.01.2004








Ich töte Dich



Ich schlage meine Krallen in Deinen dürren Körper



Deine Schmerzen, deine flehenden Laute erfüllen mich ganz



Voller Lust reiße Dich in Fetzen mal langsam mal schnell



Bis dein Blut meine Krallen ganz bedeckt und ich sie genüsslich ableck



Ich entferne Deine Gedärme und schmeiße sie auf den Müll



Um deine blutleere elende Leiche in den Dreck zu werfen



Und dann stunden lang darauf einzuprügeln und am Ende zu verbrennen





Katha, 15.02.2004



Glauben



glaubst Du?

an Liebe?

an Liebe die nie vergeht?

an Liebe die nie vergeht und immer stärker wird?



glaubst Du?

an Freundschaft?

an Freundschaft die ewig hält?

an Freundschaft die ewig hält und dich immer wieder beglückt?



glaubst Du?

an Freude?

an Freude die Du jeden Tag haben kannst?

an Freude die Du jeden Tag haben kannst und die immer währt?



glaubst Du daran?



Viele glauben nicht an solche Dinge

Warum?

das Leben ist scheiße



man glaubt!

an Einsamkeit!

an Einsamkeit jeden Tag!

an Einsamkeit jeden Tag die nie vergeht!



man glaubt!

an Hass!

an Hass der einen auffrisst!

an Hass der einen auffrisst und zerstört!



man glaubt!

an das Schlechte!

an das Schlechte im Menschen!

an das Schlechte im Menschen was zu Tage tritt!



und was ist dann?

dann lohnt sich nichts mehr

irgendwie schade....



Katha 23.02.2004




Verlassen



Du bist gegangen

Hast uns schon vor längerer Zeit verlassen

Es bestand kaum mehr Kontakt

Doch wir hofften immernoch

Aber jetzt,

Hast Du uns entgültig verlassen

Schon vorher fertig gemacht

Uns uns selbst überlassen

Ohne ein Wort zusagen

Einfach fort

Nicht mehr da

Keine Chance zum Wiedersehen

Dabei hast Du uns so viel gezeigt

Es ist vorbei

Für immer

Dabei wollte ich noch so viel von Dir lernen

Jetzt unmöglich

Ich fühl mich hintergangen

Von Dir hintergangen

Doch nun kann man nichts mehr ändern

Alles zu ende

Du bist weg

Und wir sind noch da

Allein, aber wir wissen

Solang Du in unseren Herzen bist

Bist Du da und nie vergessen



Ob wir uns jemals wiedersehen?



[Gewidmet ~ihm † 06.02.2004~]



Katha 26.02.2004






Zu viel



Menschenmengen um mich herum

integriert, aber irgendwie auch nicht



unwohlsein in der Gesellschaft

verfolgt mich jeden Tag



Freunde die irgendwie keine Freunde sind

und geheuchelte Freundlichkeit



krümmen unter der Belastung jeden Tag was unternehmen zu müssen

Folgen : es geht mir schlecht



Ehemaliges Freuen in Unlust umgeschlagen

zu viele Menschen



Stress zwar willkommen aber Einsamkeit gebraucht

zu viel Stress macht kaputt



So froh wieder Zeit für mich zu haben

aber der Stress kommt wieder



Kadda 20.03.2004



Eisherz



Der Winter ist zuende

Die Erde taut auf

Die Blumen fangen an zu blühen

Herzen tauen auf



Nein, mein Herz nicht

Mein Herz bleibt wie Eis

So kalt, einfach zu kalt

Der Grund, nur mir bekannt



Der Wunsch dass

Mein Herz taut

Größer als alles andere

Aber nicht zu erfüllen



Es ist unberührt

Niemand kann hinein sehen

Niemand kann das Eis schmelzen

Niemand kann es befreien



Der Grund?

Zu ängstlich um ihn zu nennen

Also kann auch niemand helfen

Eigens verschuldet

Doch preisgeben werd ich es nie

Soll doch mein Herz gefroren sein

Solange ich nicht verletzt werden kann

Ertrage ich die Kälte



Kadda 21.03.2004



I'm a Puppet



Im a Puppet in The Game of The Universe



Es ist doch nur ein Spiel



An meinem Körper sind Fäden befestigt

Unsichtbar für jegliches Auge

Nur ich weiß dass sie da sind

Überall



Es lässt mich nicht in Ruhe

Mein Körper wird schon lang nicht mehr von mir geführt

Ich weiß dass ich diese Dinge tu

Doch ich kann mich nicht dagegen wehren



Ich werde nicht entkommen, nie

Ich werde mich nie befreien können

Das Leben wird so weitergehen

Und das Leben der anderen auch



Denn sie sind ebenso gefangen

Und keiner kennt die Wahrheit

Und lebt weiter in diesem falschen Spiel

Welches uns zugrunde richten wird



Alle werden verloren sein

Früher oder Später

Doch vorbei ist es nie

Es gibt kein Ende



Kadda 30.03.2004






Dedicated



Ich bin ein kleines Blatt Papier au Deinem Tisch

geh so leicht und schnell kaputt



Ich bin ein Kaugummi in der Packung

zerbeiß mich bitte nicht



Ich bin die Träne die über Deine Wange rinnt

wisch mich nicht weg



Ich bin das was Du erstellst

zerstör mich nicht



Ich bin ein Stern den Du siehst

lösche mich nicht aus



Ich bin ein Souvenier auf Deinem Schrank

schmeiß mich nicht weg



Ich bin die Stimme am Telefon

leg nicht auf



Ich bin das Feuer deiner Kerze

pust mich nicht aus



Ich bin eines Deiner Kleidungstücke

Schließ mich nicht weg



Ich bin/war in Deinem Leben

vergiss mich nicht



dedicated to 3 important persons



Kadda 03.04.2004



Hexe



Wiedermal zu früh gefreut

Die Hexe steht immer auf



Sie: Nein Nein, unmöglich ist es

____Wir haben sie besiegt, schon lang

____Mit Schwert und ihrem eigenen Zauber

____Den Bann geschlagen

____Eine Barriere errichtet

____Zu schützen was uns so wichtig



Er: Sie ist entkommen

___Sie ist frei

___Es ist nie aus mit ihrer Teufelei

___Kein Ende wird es geben

___Auch in tausend Jahren

___Wird die Erde noch vor Angst beben!



Sie: Können wir nichts mehr tun?

____Nur zusehn?

____Unbeteiligt neben dem Geschehn?

____Nein, das kann ich nicht

____Zwing mich nicht

____Ich will und werd' es nicht!



Er: Aber Du musst

___Mir wäre es ein liebes

___Nicht nur rumzustehn

___Ich würde lieber gehn

___Aber wir können nichts tun

___Ihre Flamme wird immer weiter glühn



Sie: Ich kann es immer noch nicht fassen

____Ich werd mich nicht so einfach von ihr fertig machen lassen

____Ich kann gewinnen

____Da soll sie nur kommen

____Und schon hab ich ihr die Kraft genommen!



Er: Hast Du es wirklich geschafft?

___Uns die Hexe vom Halse geschafft?

___Es ist kaum zu glauben

___Mit welch einfacher Kraft man

___Die Hexe fertig machen kann



Sie: Es ist Wille

____Es ist Kraft

____Die, die wirklich alles schafft

____Niemand kann uns aufhalten

____Alle sind befreit

____Werde ich nun auch erlöst

____Nicht mehr vom Mob entblöst

____Ich bitte drum denn ich werde euch weiter retten

____Legt mich nicht wieder in Ketten



Er: So sei es

___Niemand von uns macht mehr Stress

___Du hast gerettet was zu retten war

___Wir bedanken uns, ganz klar

___Nun hau schon ab, bis zum nächsten mal

___Du bist frei

___Solange Du, uns's verzeist

___Weiter von allem berfreist!



Und da geht sie

Wird immer wiederkommen

Hat sich seine Worte zu Herzen genommen

Bis bald



Kadda 07.04.2004



Zuviel Part 2



Zuviel Licht um mich rum

~Zuviel Nacht um mich rum~

Zuviel Menschen hier

~Zuviel Einsamkeit hier~

Zuviel Zeit

~Zuviel Stress~

Zuviel Frieden

~ Zuviel Grausamkeit~



Es gibt zuviel von allem

Es gibt von allem zuwenig



Man bekommt immer alles

Man bekommt nie das was man will



Es gibt ein glückliches Ende

Das Ende ist immer unglücklich



Zuviel gute Laune

~Zuviele Tränen~

Zuviel Krach

~Zuviel Stille~

Zuviel Kleinigkeiten

~Zuviel Grobheit~



Alles ist für immer Dein

Alles lässt mich irgendwann allein



Jeder ist bei Dir

Jeder geht wieder



Liebe hält ewig

Liebe zerbricht sobald die Zeit reif ist



Wille ist stark, kann Berge versetzen

Wille bringt aber nichts



Das Leben kann schön sein

Doch das Leben ist für viele zu hart



Es gibt zuviel von allem

Es gibt von allem zuwenig



kadda 23.04.2004

Kaltes Herz

Winter
Es ist so kalt
In meinem Herzen sollte es warm sein
Ist es aber nicht
Es ist kalt,
sehr kalt.
Lange war es nicht mehr so kalt
Ich friere,
Ich friere sogar wenn es warm ist.
Egal was ich tu, es bleibt kalt
Wird es irgendwann wieder warm?
Wer wird mein Herz mit Wärme erfüllen?
Ich glaube nicht daran
Doch ich hoffe,
Dass es jemanden gibt
Der mein Herz erwärmt.
Ich will nicht weiter gefühlslos sein

kadda 12-21-2004



Ferment

Der Hefeteig namens Mensch
Ein irrwitziges Teil
Unendlich klein
Unnütz im großen Ganzen
Doch selbst das Wichtigste
Nicht für die Unendlichkeit geschaffen
Und trotzdem Glaube an Unendlichkeit
Dem Tode ins Auge sehend
Nicht mehr an Unendlichkeit glaubend
Krabbelnd, zitternd, zuckend
So verbringt der Klumpen Hefe sein Leben
Errichtet sein Lebenswerk
Oder nicht
Die Starken leben
Die Starken fressen die Schwachen
Um zu leben
Der Hefeklumpen wächst und wächst
Kommt an den Höhepunkt
Bleibt still stehen
Und zerbrökelt
Materialismus oder Sarkasmus?
Lohnendes Leben?
Oder doch sinnlos?
Aber wichtig
Wichtig für einen selbst
Aufzuwiegen mit Gold
Aber nur für einen selbst
Dem Tode nah
Kommt der Überlebensdrang
Wo ist die angebliche Unendlichkeit
Und Unsterblichkeit?
Der Hefeklumpen Mensch
Die fesselnde Hülle
Von der Hülle gelöst
Endlich in der Ewigkeit
Also wo ist der Sinn im Leben?


kaddü 02-10-2005



Liebe

Für die meisten das wunderbarste Gefühl auf der Welt
Ist es für mich nur Qual
Ich leide unter diesem Gefühl
Wohlweißlich, dass es keine Liebe ist
Doch was soll ich tun
Ich kann mich nicht wehren,
Es hört nicht auf,
So sehr ich mich dagegen wehre
So sehr ich dagegen vorgehe
Es geht einfach nicht
Ich brauche Hilfe
Es endet nur
Wenn ich bekomme was ich will
Doch das ist unmöglich
Also bleibt mir nichts weiter übrig als leiden

Kaddü 02-21-2005



Das Feuer im Schnee

Siehst Du das Feuer,
Das Feuer, das dort brennt?
Da hinten, ja
Genau dort, in der weißen Einöde
Mitten im Schnee.
Du siehst es doch, oder?
Sag, dass Du es siehst!
Los, sag schon!

Das ist doch Feuer?
Ein Feuer, das im Schnee noch brennt.
Ich bin mir sicher,
Ich seh's!
Du musst es doch auch sehen!
Warum verdammt?
Siehst Du es nicht?
Hast Du etwa schon aufgegeben?

Ich weiß, dass es da ist!
Es wartet auf uns,
Ganz sicher!
Du musst nur genau hin sehen!
Sei nicht so stur!
Warum sitzen wir hier sinnlos rum?
Wenn wir uns nicht beeilen,
Dann...
.
.
.
Ich hab' es doch gesehen...!

Käidi 10-11-05

they ran

Es war Sommer, als sie sich das erste Mal übern Weg liefen.
Sie nahmen kaum Notiz voneinander,
liefen aneinander vorbei.
Als sie vorüber schritten,
spürten sie nicht das Geringste.
Es wurde Winter,
wieder begegneten sie sich,
sahen einander nicht an,
denn beide dachten über Wichtigeres nach.
Sie stürmten in ihren Leben voran,
mit eingeengten Sichtfeld.
Nur das wahrnehmend,
was sie betraf.
Ohne daran zu denken,
dass es auch anders ging.
Jahre lang liefen sie aneinander vorbei,
auf der Suche,
nach Wahrheit und Frieden.
Doch sie suchten nicht,
sie wollten nur gefunden werden.
Also liefen sie weiter,
Ohne sich umzudrehen, nur vorraus,
auf das nächste Ereignis wartend,
dass sie nichts verpassten.
Bis eines Tages einer von beiden
Nicht mehr lief.
Natürlich wurde es nicht bemerkt
Und auch nicht,
dass damit wohl die einzige wahre Liebe
für beide vorbei war.
Käidi 04-20-06

Chaot
Mittellos und Herzzerissen
so hab ich mich in mir selbst verbissen
Subjektiv ganz ohne Ziel
wurde mir das Ganze viiiel zu viel
Verlassen von Vertrauten
mit denen wir uns're Zukunft bauten
Perspektivlos ohne Gefühl
merkte ich, es war sinnlos die Müh'
Überfordert mit der Situation
was macht das schon
Ehrgeizig und so verletzlich
ja, genau das bin ich
Enttäuscht aufs Äußerste
das Neue nicht gewollt
Veränderung verhasst
solang mich dabei jemand verlässt
Wollte siegen, wollte fliegen
konnte mich nur so verbiegen.
Es reicht noch nicht,muss noch mehr
tun dafür, bis ich bin ganz leer
Schlag und verletz mich nicht
es war doch grad das Ziel in Sicht
Kaddü Oktober 2006



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung